Wird der Schützenplatz zum Schulhof?

In den vergangenen Wochen wurde – nicht zuletzt aufgrund einer Zeitungsmeldung – in Ilten intensiv diskutiert. Gemeldet worden war, dass die Stadt Sehnde plane, den Schützenplatz zu bebauen und die Wilhelm-Raabe-Grundschule in unmittelbarer Nachbarschaft zur Turnhalle neu zu bauen.

Die Vorsitzenden Carsten Elges und Helge Militz haben daraufhin zahlreiche Gespräche geführt, Sitzungen politischer Gremien besucht und alle 11 Ortsratsmitglieder nach deren jeweiliger Meinung zu dem Thema befragt.

Aktuell ging es in den politischen Gremien um eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung verschiedener Varianten zur Erweiterung der Schule. Also um die Frage was denn günstiger sein wird – die Sanierung und der Ausbau der vorhandenen Schule oder ein Neubau. Für die Neubauversion lagen drei verschiedene Kalkulationen vor. Eine davon war der Bau auf dem Schützenplatz.

Hier hatten wir eine „Schwachstelle“ gefunden: Nicht in der Kostenaufstellung enthalten war die Herrichtung eines Ersatz-Platzes für den Festplatz. Diese Tatsache sowie den Fakt, dass der Platz an der Turnhalle ja nahezu täglich als Bolzplatz, Übungsplatz für die Ortswehr, Parkplatz bei größeren Veranstaltungen in der Sporthalle oder auf dem Sport- oder Tennisplatz, Osterfeuerplatz und – in der Regel einmal im Jahr – auch als Schützenplatz genutzt wird haben wir auch in den Mittelpunkt unserer Argumentation gestellt.

Ob dies ausschlaggebend war oder ob die Pressemeldung die von vornherein unwahrscheinlichste Variante auf’s Korn genommen hat sei dahingestellt.

Jedenfalls versicherten uns nahezu alle PolitikerInnen einmütig, dass die Option, den vorhandenen Festplatz zu bebauen nur die allerletzte Notlösung sei und niemand wirklich die Absicht habe, eine Schule auf den Schützenplatz zu bauen.

Fazit: Aus allen Redebeiträgen in den Gremien wurde deutlich, dass die Bebauung des Schützenplatzes nicht komplett ausgeschlossen werden kann und in der Diskussion als eine mögliche Variante zu berücksichtigen ist. Niemand aus dem politischen Raum sieht diese Variante jedoch als die primär anzustrebende Version. Das haben die Sprecher beider großer Parteien im Rat, Max Digwa und unser Schützenbruder Klaus Hoffmann, in der Sitzung am 15.07. im Rat der Stadt noch einmal sehr deutlich gemacht.

Hoffmann war dieses Statement wichtig, „damit die Diskussionen im Ort endlich wieder verstummen“. Ich denke, seine Hoffnung können wir (vorerst) unterstützen.

Sofern noch Fragen offen sind, stehen Helge Militz und Carsten Elges gern als Ansprechpartner bereit.

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